Agrarunternehmensrecht: Der landwirtschaftliche Betrieb im by Jürgen H. von Both, Freiherr von Maercken zu Geerath (auth.)

By Jürgen H. von Both, Freiherr von Maercken zu Geerath (auth.)

Der anhaltende Strukturwandel in der Landwirtschaft hat insbesondere in dem vergangenen Jahrzehnt zu einer Veränderung des agrarpolitischen Leitbildes geführt. Der bäuerliche Familienbetrieb wird unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten seine Bedeutung zunehmend verlieren. Dagegen wird das leistungs- und wettbewerbsfähige Unternehmen im ländlichen Raum in den Mittelpunkt der zukünftien Agrarpolitik von Nationalstaaten und Europäischer Gemeinschaft treten. Diese Entwicklung wird durch die haushaltspolitischen Zwänge sowie den handelspolitischen Druck im Rahmen der WTO noch verstärkt. Vor diesem Hintergrund überprüft der Autor, ob das nach wie vor zur Anwendung kommende Agrarsonderrecht obsolet geworden oder aufgrund seiner Übereinstimmung mit dem für die Unternehmen der übrigen Wirtschaftsbereiche geltenden Recht durch diese zu ersetzen ist.

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6 der Hermeneutik und der Literaturtheorie mit denen der empirischen Forschung verbindet. Es hat mich gefreut, daß die Herausgeber bereit waren, das Buch in die Reihe "Konzeption Empirische Literaturwissenschaft" aufzunehmen. Erkenntlich bin ich ihnen auch für ihre kritische Durchsicht des Manuskriptes.

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Allerdings wurde fUr die Vergabe von Agrarkrediten das Kriterium der Forderschwelle ersetzt durch BeurteilungsmaJ3stabe wie Rentabilitiit, betriebswirtschaftliche Vertretbarkeit der Mittelvergabe sowie Tragbarkeitsberechnungen, die auf der Basis eines "Betriebsverbesserungsplans" nachzuweisen waren. Meyer, S. , S. 23f. H. der gesamten Ausgaben der Gemeinschaft aus, ebenda. 90 Kluge, Bd. 2, S. 284, 288. 91 Trede, S. Meyer, S. Priebe, Ziele und Grundlagen der EG-Agrarpolitik, S. H. zuriickgegangen.

Teil: Betrieblicher Strukturwandel zwischen 1945 und 1998 bezeichnet, obwohl eine solche Formulierung von der politischen Fiihrung entschieden zurUckgewiesen wurde. h. solche mit einer landwirtschaftlichen Nutzflache von nunmehr iiber 20 Hektar. An dieser Kategorisierung der Bauemschaft orientierten sich samtliche staatlichen Ma13nahmen bis zum Abschluss der Ko11ektivierungsphase. 122 Insbesondere die Tarife fUr die Nutzung und Anwendung von Maschinen und Geraten sowie die Ptlichtabgaben wurden fUr die LPG-Mitglieder einerseits und die GroBbauem andererseits entgegengesetzt ausgestaltet.

46; zu den Leitlinien im einzelnen vgl. HPriebe, Ziele und Grundlagen der EGAgrarpolitik, S. 155, 157; EckartlWollkopf, S. 9. 56 Doest, S. ; Modest in HAR Bd. 2, Spalte 419; allgemein zum Marktordnungsrecht der EG, Zuleeg in HAR Bd. 2, Spalte 433ff. N. 57 Kluge, Bd. 1, S. ; v. der Groeben, S. 46; vgl. auch HPriebe, Ziele und Grundlagen der EG-Agrarpolitik, S. N. 58 Die Umsetzung gemeinschaftlicher Marktordnungen, welche die nationalwirtschaftlichen Ordnungen abl6sten, erfolgte erst im Januar 1962 als Kompromiss der seit Mitte 1960 gefiihrten Verhandlungen; zu der gesamten Entwicklung vgl.

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