Anglo-friesische Runensolidi im Lichte des Neufundes von by Peter Berghaus

By Peter Berghaus

The research of mnie cash has now not but got the joint cognizance of mnic and numismatic specialists which on my own turns out prone to resolve the unanswered difficulties whieh they now exhibit. (C. H. V. Sutherland, Anglo-Saxon chilly Coinage within the mild of the Crondall Hoard, S. forty) Als wir unsere Gespr?che iiber das regulate und die Bedeutung der anglo friesischen Runenmiinzen begannen, konnten wir noch nicht wissen, daB uns eines Tages der Neufund eines Runensolidus zu einer gemeinsamen Ver?ffentlichung fiihren wiirde. Dankbar haben wir dann jedoch den Zufall genutzt. Im Verlaufe unserer Studien haben wir uns bei unseren Oberlegungen immer wieder gegenseitig durch die Aussage unserer Fach gebiete erg?nzen und weiterfiihren k?nnen. Es battle uns deshalb eine besondere Freude, daB wir unser Thema vor der Arbeitsgemeinschaft fur Forschung im Karl-Arnold-Haus, Haus der Wissenschaften, zu Diisseldorf vortragen konnten, de ren vornehmstes Ziel es ist, die verschiedenen Wissenschaftszweige zu gemeinsamer Forschung anzuregen. So gilt unser besonderer Dank der Arbeitsgemeinschaft fur Forschung, ferner aber auch den Beamten der Sammlungen, die uns das Studium und die Ver?ffent lichung ihrer kostbaren Sch?tze erm?glicht haben. Miinster (Westf. ), Dezember 1966 Peter Berghaus Karl Schneider Die Runensolidi in numismatischer Sicht Von Peter Berghatls, Miinster (Westf. ) Anfang Marz 1948 wurde bei Feldarbeiten in Schweindorf (Kreis Wittmund, Ostfriesland) eine Goldmiinze gefunden, die 1963 in den Besitz des Miinzensammlers Alexander Ochernal (t 1963) in Norden iiberging.

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R, S. 133 (§ 122). Die crstc Rune hat nach der vcrgrăflerten Bildwiedergabe (s. Tafe! r, Abb. 1 c) diese dreistrichige Form und nicht, wic im Schrifttum liber den Goldsolidus des Brit. Mus. nicht selten bchauptct wird (so ctwa durch H. Arntz, HRk 2 , S. 123 und R. W. V. , S. 36, 77) eine - angcblich "ăltere" - vicrstrichige Form. Vgl. K. Schneider, Die germanisehen Runennamen. Verslleh einer Gesam/deu/llng. /germ. Kultl/r- Imd Religiollsgesehiebte (im folgenden als GRn ziticrt), Meiscnheim 1956, S.

Durch dic verschicdcnc Art der Ritzung sind beide wohl auch als lautlich vcrschicdcn gekennzeichnct. Der Runenmeister scheint phonetisch differenziert zu habcn zwischcn ~ mit Mchrstrichritzung und Lautwert q)], ~ mit Einstrichritzung und Lautwcrt [a] und mit Mehrstrichritzung und Lautwcrt [d]. ) 2. die ae. Inschrift auf einer jetzt verschollcncn ndh. Fibel glldr(e)d mec "'orh(t)e, alchfrith mec a(h) (vgl. dazu G. Stephens, The Old Northern Runic Monuments (îm folgenden als RM zitiert), 4 vols, Copenhagen 1866-1901, VoI.

Eines Priit. Indikativ zum ablautenden Verb scman "scheinen, glanzen", scân also als "er hat geschienen, geglanzt" gedeutet; o als emphatische Form zum ae. Adverb Zi (got. aiw) "immer" und m'Mu als urae. Instr. Sg. (: ae. mod na. "Mut, Macht"), Bedeutung also "durch Mut ta ZfdPh, Bd. 50, 1926, S. 279. Lund 1938, S. XIf. Beibl. z. Anglia, Bd. 54/55, 1943/44, S. 67; HRk 2, S. 123 und H. Arntz - H. Zeiss, CAR, Bd. I, S. 258. 46 Runes. An lntroduction, Manchester 1959, S. 77. , S. 73. 48 Zur folgenden Deutung vgl.

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