Börse und Publikum: Zwei Vorträge Gehalten als by Heinrich Göppert

By Heinrich Göppert

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Aus tausend Quellen bildet sich allmählich ein Bächlein des wiederkehrenden Vertrauens, daß es nach langer Winterzeit doch wieder einmal Frühling werden muß. Allmählich verbreitert sich dieses Bächlein; denn auch Vertrauen wirkt suggestiv. Die ersten Aufträge gehen durch Vermittlung der örtlichen Bankiers an die Börse. Die in der Börse selbst tätigen Spekulanten, mögen sie sich nun Bankiers oder Makler nennen, werden aufmerksam. Denn an der Börse sieht einer dem anderen scharf auf die Finger. Die Börse weiß ganz genau, welche an ihr tätigen Bankhäuser ihre Aufträge aus dem Industriegebiet bekommen und wessen Kundschaft im allgemeinen gut orientiert ist.

Buchdruckerei Otto Regel G. m. b.

Als Tulpenzwiebelbörsen dienten Gasthäuser, es bildeten sich bestimmte, ganz börsenmäßige Geschäftsgebräuche aus. Jeder hoffte, daß die Zwiebeln, die er schon zu einem Phantasiepreise erstanden hatte, bald von einem folgenden Käufer zu einem gesteigerten Preis übernommen werden würden. Einzelne Stücke der Sorte Semper Augustus, die man noch heute aus Holland beziehen kann, wurden bis zu 500 Gulden bezahlt. Die Hoffnung auf den nächsten Käufer, der mehr zahlen würde, ließ keinen Preis mehr zu hoch erscheinen.

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