Clozapin Pharmakologie und Klinik eines atypischen by D. Naber (auth.), Prof Dr. med. Dieter Naber, Prof Dr. med.

By D. Naber (auth.), Prof Dr. med. Dieter Naber, Prof Dr. med. Franz Müller-Spahn (eds.)

Zu den wesentlichen Problemen der neuroleptischen Therapie schizophrener Patienten gehören Therapieresistenz, schizophrene Minussymptomatik und Rezidivprophylaxe. Zu allen drei Themen wird jeweils in einem allgemeinen Beitrag der Stand der Forschung berichtet, in einem speziellen Kapitel die Bedeutung von Clozapin dargestellt.
Weitere Kapitel von klinischer Relevanz behandeln Probleme in der Akuttherapie mit Clozapin (Dosierung, Umstellung, Kombination mit anderen Neuroleptika, Nebenwirkungen) sowie Aspekte der Langzeitbehandlung und der Therapie durch den niedergelassenen Psychiater.

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Insgesamt sind die Befunde aus neueren Studien, inwieweit Minussymptome und depressiv-apathische Syndrome assoziiert sind, inkonsistent (Tegeler 1990). Tabelle 4 faBt die Ergebnisse verschiedener Studien zusammen, in denen die Wirksamkeit von Antidepressiva in Kombination mit einer neuroleptischen Basistherapie tiberpriift wurde. Dabei wurde tiber giinstige therapeutische Effekte einer Kombinationstherapie unabhlingig von der Art des jeweiligen Antidepressivums berichtet. Urn eine psychotische Symptomprovokation zu vermeiden, sollte keine antidepressive Monotherapie durchgefiihrt werden, dies ganz besonders, wenn der Patient bei Therapiebeginn noch floride psychotisch ist oder die produktive Symptomatik erst kurz abgeklungen ist.

30-40 % der Patienten infolge des Dopamin-antagonistischen Effekts im nigrostriaren System entwickeln, positive Korrelationen gefunden wurden (Prosser et al. 1987). Definition, Diagnostik und Therapie 35 Verschiedene klinisch-phannakologische Untersuchungen zeigen ein Ansprechen von Minussymptomen auf Therapie mit konventionellen Neuroleptika, wobei es bisher nieht gelang, Differentialindikationen ftir unterschiedliche Neuroleptika herauszufinden. Die Besserung der negativen Symptome erfolgt im tibrigen parallel oder langsamer als die Positivsymptomatik (Woggon u.

Anhand der Unterschiede zwischen heiden Skalen wird auf einer zweiseitigen Gesamtskala festgestellt, in welchem Umfang das eine Syndrom das andere tiberwiegt. Durch einen 4. Index, die psychopathologische Globalskala wird es moglich, den globalen Schweregrad der schizophrenen StOrung durch Addierung der tibrigen 16 Items zu beurteilen. Die moglichen Skalen-Gesamtwerte betragen somit 7-49 ftir die Plus- und Minusskala und 16-112 fUr die psychopathologische Globalskala (Tabelle 2). Tabelle 2. PANSS (1987, 1988) Positivskala Negativskala Allgemeine Psychopathologieskala P 1 Wahnideen P 2 Formale Denkstorungena P 3 Halluzinationena N 1 Affektverflachunga N 2 Emotionaler Rtickzuga G 1 Sorge urn die Gesundheita G 2 Angsta N 3 Mangelnder affektiver Rapporta G 3 SchuldgefUh1ea P 4 Erregung a N 4 Soziale Passivitat und Apathiea G 4 Anspannunga P 5 GroBenideena G 5 Manierismen und N 5 Schwierigkeiten unnattirliche Korperbeim abstrakten haltung Denken N 6 Mangel an G 6 Depressiona Spontanitat und Fltissigkeit der Sprache P 6 MiBtrauen Verfolgungsideena P 7 Feindseligkeita • Items der PBRS.

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