Der Steuerungs- und Wohlfahrtsstaat Deutschland: by Frank Pilz

By Frank Pilz

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Wandel der Interpretation: Kafkas, Vor dem Gesetz‘ im Spiegel der Literaturwissenschaft

6 der Hermeneutik und der Literaturtheorie mit denen der empirischen Forschung verbindet. Es hat mich gefreut, daß die Herausgeber bereit waren, das Buch in die Reihe "Konzeption Empirische Literaturwissenschaft" aufzunehmen. Erkenntlich bin ich ihnen auch für ihre kritische Durchsicht des Manuskriptes.

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Der Differenzierung des Steuerungsbegriffs nach Politikfeldern kommt deshalb eine so große Bedeutung zu, weil -je nach Eigenart des Politikfeldes -die Zahl der Akteure, die Wertorientierung, die Machtverteilung zwischen den Akteuren, der Grad der Formalisierung und Institutionalisierung, die Anwendung des Instrumentariums, die Interaktionsmerkmale (konfliktorientiert, kooperativ), die Offenheit oder Geschlossenheit der Entscheidungsverfahren usw. unterschiedlich sind (Schuppert 1990, S. 80; Jansen/Schubert 1995, S.

158) ist geeignet, das repräsentativ-demokratische System sensibler und anpassungsfähiger zu machen. Dezentralisierungspolitik kann in dem Maße produktiv sein, wie die Koordinierung zwischen zentralen und dezentralen Einheiten für die notwendige Berücksichtigung gesamtgesellschaftlicher Interessen und Bedürfnisse sorgt. Politiknetzwerke, die sich ohne starre Hierarchien vom Prinzip der Zusammenarbeit leiten lassen, können durch Einvernehmen kooperative Aufgabenerledigungen erreichen (Ritter 1977, S.

B. ) und Produzenten. Eine solche Organisation des Wohlfahrtsstaats hat die Passivität der Bürger unterstützt und die Verschwendung knapper Ressourcen begünstigt, anstatt die Beteiligten zu Schöpfern sozialer Werte zu machen. Damit die Menschen im Wohlfahrtsstaat nicht nur versorgt werden und nicht nur überwiegend Bund, Länder und Kommunen soziale Aufgaben übernehmen, sind soziale Aktivitäten "wieder stärker in die Hände der Bürger zurückzugeben" (Dettling 1995, S. 6), ist der Wohlfahrtsstaat also in eine Wohlfahrtsgesellschaft zu transformieren (Walzer 1994).

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