End-of-Life Care in der Intensivmedizin by Univ.-Prof. Dr. med. Georg Marckmann MPH (auth.), Andrej

By Univ.-Prof. Dr. med. Georg Marckmann MPH (auth.), Andrej Michalsen, Christiane S. Hartog (eds.)

Der medizinisch-technische Fortschritt führt verbunden mit der demographischen Entwicklung dazu, dass immer mehr, und v.a. ältere und vorerkrankte Menschen intensivmedizinisch behandelt werden. Die Vorhersage des Behandlungsergebnisses bleibt dabei häufig schwierig. Im Verlauf einer intensivmedizinischen Behandlung geraten Ärzte und Pflegekräfte oft in ein Spannungsfeld zwischen dem, used to be technisch möglich ist, und dem, used to be dem Patientenwillen entspricht. Immer wieder wird guy deshalb bei Intensivpatienten mit sehr ernster Prognose entscheiden müssen, den Therapieumfang zu begrenzen oder das Therapieziel vom kurativen Ansatz zur Symptomkontrolle und Begleitung zu verändern. Hier sind für das therapeutische crew Entscheidungshilfen und konkrete Handlungsanleitungen, basierend auf ethischen Überlegungen, dem Willen des Patienten und juristischen Regularien, hilfreich. Das vorliegende Werk beschäftigt sich u.a. mit folgenden Themen: ethische Prinzipien, juristische Grundlagen, Patientenautonomie, Entscheidungsfindung und operative Umsetzung bei Therapiebegrenzung und Therapiezieländerung, Einheit von sufferer und Familie, kulturelle und religiöse Einflüsse sowie Konflikte und Burnout im Behandlungsteam. Für alle auf Intensivstationen tätigen Ärzte und Pflegekräfte, die sich mit schwierigen Entscheidungen auseinandersetzen.

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B. mit speziellen Erkrankungen, bestimmten demographischen Daten oder besonderen Arbeitsplatzrisiken, zur Einschätzung von benötigten Ressourcen, Kosten oder auch Planung von Strukturen herangezogen werden. Dabei ist eine adäquate Prognosestellung von hoher klinischer Relevanz, denn sie nimmt direkten Einfluss auf die Versorgung der Kranken: So kann etwa eine zu optimistische Prognose zur Überversorgung von Patienten führen, eine zu pessimistische entsprechend zur Unterversorgung [2]. Vor diesem Hintergrund scheint es geboten, dem Themenfeld »Prognostizierung« im Folgenden ein besonderes Augenmerk zu schenken.

Als Beurteilungsmaßstab für diese Bewertung dienen die vier medizinethischen Prinzipien. Dabei erscheint es sinnvoll, mit dem Prinzip des Wohltuns zu beginnen, da sich die Frage des Patientenwillens erübrigt, wenn sich bereits bei diesem Arbeitsschritt klar herausstellt, dass eine lebensverlängernde Therapie im engeren Sinne nutzlos ist (7 Kap.  8). Die Prinzipien des Wohltuns und Nichtschadens sollten gemeinsam zur Anwendung kommen, da es darum geht zu bewerten, bei welcher Handlungsoption das Verhältnis aus Nutzen und Schaden am günstigsten ist.

Therapeutische Anforderungen mit sich bringt, die einer näheren Betrachtung bedürfen. 2 Demographische Fakten Weltweit wächst die Bevölkerung der älteren Menschen um ca. 2,6% pro Jahr, während die Gesamtbevölkerung lediglich um ca. 1,2% pro Jahr wächst. Der Anteil der älteren Menschen (>60 Jahre) an der Weltbevölkerung wird im Jahr 2045 erstmals den der Kinder (<15 Jahre) übersteigen (www. org/esa/population/publications/WPA2009/ WPA2009_WorkingPaper, 02/13). Verantwortlich dafür sind insbesondere der Rückgang der Kindersterblichkeit und die deutlich erhöhte Lebenserwartung einerseits und Maßnahmen der Geburtenkontrolle sowie eine Abnahme der Fertilität andererseits.

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