Interaktive grafische Datenverarbeitung: Eine einführende by Dr.-Ing. Peter Gorny, Dipl.-Math. Axel Viereck (auth.)

By Dr.-Ing. Peter Gorny, Dipl.-Math. Axel Viereck (auth.)

Mit der grafischen Darstellung von details mithilfe elektronischer Geräte hat sich der Mensch ein neues Medium geschaffen. Die Leichtigkeit und die Geschwindigkeit, mit der jetzt Bilder kreiert und verändert werden können, wird - zusammen mit den elektronischen Massenmedie- auch die menschliche Denkweise und die Vorstellungskraft für abstrakte Zusammenhänge beeinflußen. So wie die Informationstechnologien insgesamt dringt die grafische Da­ tenverarbeitung in (fast) alle Bereiche des beruflichen und privaten Lebens ein. Wir wissen, daß sie oft genug nicht zum Nutzen der betrof­ fenen Mitarbeiter und Kunden, sondern wegen kurzfristiger und kurzsich­ tiger Vorteile im Konkurrenzkampf oder zum Bau immer schrecklicherer Waffen und deren Abwehr eingesetzt wird. Trotzdem haben wir uns - zö­ gernd und mit schlechtem Gewissen - in diesem Buch auf die Methoden der grafischen Datenverarbeitung zur Bildgenerierung beschränkt und die Darstellung nicht mit einer Diskussion von Nutzen und Schädlichkeit verknüpft. Wir fordern deshalb unsere Leser auf selbst zu prüfen, wo und wann der Einsatz von grafischer Datenverarbeitung - aber auch Datenver­ arbeitung allgemein - gesellschaftlich verantwortet werden kann oder abzulehnen ist.

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Dagegen ist der Besitzer eines ''Home-Computers'' alles in einer Person. Tab. 3. zeigt die von Giloi entwickelte Einteilung der grafischen Informationsverarbeitung in Bildgenerierung, Bildanalyse und Bildverarbeitung /Giloi78/. h. B. h. des Erkermens von Grundmustern in Bildern und deren logische Zusammenhänge. Die zusätzlichen Probleme, die zur Erzeugung des Eindrucks von Bewegung mit schnell aufeinanderfolgenden Einzelbildern C'Trickfilmen, "Animation') gelöst werden müssen, werden wir ebenfalls hier nicht behandeln.

1 Abstrakte Datentypen für grafische Primitive 43 y 5 ADRESSE PUNKT-NR X-KOORD Y-KOORD ADRESSE DES NACHFOLGERS STlFTZUSTAND 3 6 4 5 2 1 2 a4 a1 a1 a5 gesenkt 2 1 3 1 nil gesenkt 4 3 a1 a2 2 a3 2 1 a4 4 a5 1 '-----+--+----+-+---+--- X 3 4 6 ja. gesenkt gehoben gesenkt Listenanfang: a 3 1 Abb. : Löschen bei geketteten Listen Etwas verschleiert wird in dieser verbalen Darstellung des Löschvorgangs das Problem, daß man bei Zugriff auf Speicherplatz a2 nicht weiß, auf welchem Speicherplatz der Vorgänger von P2 steht, bei dem man ja den Nachfolgerzeiger verändern muß.

2 Rechnerinterne Modelle grafischer Darstellungen 55 gelassen. Gnmd dafür sind die großen Probleme bei der Weiterverarbeitung von Objekten mit gekrümmten Kanten und gekrümmten Oberflächen. Sie werden deshalb entweder näherungsweise durch Polygonzüge bzw. B. Kurven vor (vgl Abschn. ), um entsprechende Modelle bilden zu können. Während die erste Methode ausgesprochen mühsam ist - man bedenke den Aufwand, einen Kreis in Kanten und Punkte derart zu unterteilen, daß bei einer Darstellung das gespeicherte Vieleck als Kreis erscheint - und zu großen Aufblähungen innerhalb der Listen wegen der Zahl der Punkte und Kanten führt, bleibt bei beiden Methoden die Schwierigkeit erhalten, daß Objekte nicht unbedingt entsprechend der Struktur unterteilt werden können (vgl.

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