Medien und Emotionen: Zum Medienhandeln junger Menschen by Wolfgang Höfer

By Wolfgang Höfer

Emotionale Medieninhalte und deren Alltagsrelevanz sind gerade in unserem Medienzeitalter von großer Bedeutung. Wolfgang Höfer klärt einige wesentliche Fragen: Welche Emotionen suchen junge Menschen im Medienangebot und welche Bedeutung haben diese Emotionen im Lebenskontext der RezipientInnen? Der Autor zeigt, dass sich relevante Alltagsprobleme im Medienhandeln ausdrücken und macht den Einfluss der Emotionen als Vermittlungsfaktor zwischen TV-Angebot und -nutzung nachvollziehbar.

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Expressive Ungleichheit: Zur Soziologie der Lebensstile

Mit diesem Bueh versuehe ieh die Diskussion uber eine teils verges sene, teils erst wie der in Ansatzen neu entdeekte size sozialer Ungleichheit zu beleben. Sie er streekt sich teilweise "quer" zur vertikal fixierten Sehichtungstheorie und verbindet so ziologisehe Mikro- und Makrotheorie, Sozialpsyehologie und Soziologie sowie ver sehiedene "Bindestrichsoziologien.

Auf den ersten Blick: Wie Medieninhalte wahrgenommen und rezipiert werden

​Die nachwachsenden Generationen lernen Mediennutzung heute vorrangig im Umgang mit Internetangeboten. Sind sie deshalb für die Printmedien - zumal die Zeitung - verloren? Umgekehrt gefragt: Wie sollte sich das Zeitungsangebot verändern, damit es für künftige Generationen attraktiv wird? Von den Antworten auf solche Fragen hängt es im Wesentlichen ab, ob die Zeitungen die nächsten Jahrzehnte überleben werden.

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Eine nachträgliche Fragebogenerfassung von Emotionen betont die kognitive Komponente, da Zeit zum Nachdenken, zum nachträglichen Rationalisieren der Situation bzw. zur analytischen Aufarbeitung besteht. Auch werden in hypothetischen Fragestellungen wahrscheinlich „gute“, allgemein nachvollziehbare und damit verständliche Ursachen für die emotionalen Reaktionen betont. Der zweite wesentliche Kritikpunkt an den Einschätzungs- bzw. kognitiven Emotionstheorien ist, dass Emotionen auch auf nicht-kognitivem Weg, also durch emotionale Reize unter der Wahrnehmungsgrenze und somit ohne Einschätzungsprozesse, entstehen können (Robinson, 1998; Zajonc, 2000).

Andere Konsequenzen (meist unbeabsichtigte) resultieren“ (Schenk, 2007, S. 686).

2009). 11 Zusammenfassung und Implikationen Das Fundament der Appraisal-Theorien ist die kognitive Einschätzung von Personen, Situationen, Ereignissen oder Objekten und deren Bedeutung für die einschätzende Person in Abhängigkeit von deren Motiven, Wünschen, Einstellungen oder internalisierten Normen. Im Sinne der kognitiven Bewertungstheorien beziehen sich ausgelöste Emotionen immer auf für die Person relevante Stimuli, da Personen, Situationen oder Objekte, die für die Person keine Signifikanz haben, auch keine Emotionen auslösen.

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