Politische Parteien im Demokratisierungsprozess: Struktur by Christoph Emminghaus

By Christoph Emminghaus

Der im Buch angestellte Vergleich afrikanischer Parteiensysteme und mit detaillierten Fallstudien zu Botswana und Namibia verdeutlichen die zentrale Bedeutung von Parteien für Erfolg oder Scheitern repräsentativer Demokratien. Politische Parteien erfüllen auch in Afrika zentrale Funktionen an der Schnittstelle zwischen Staat und Gesellschaft. Vergleiche afrikanischer Formaldemokratien zeigen, wie Parteien als kollektive politische Akteure eine demokratische Konsolidierung vorantreiben oder verhindern können. Detaillierte Fallstudien zu Botswana und Namibia geben Aufschluss über die gesellschaftliche Verankerung von afrikanischen Parteien.

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Zusätzlich steht die parlamentarische Vertretung einzelner Parteien im direkten Zusammenhang mit dem Wahlsystem und dessen Repräsentationshürden, die international variieren. Als erstes Zählkriterium verwendet Sartori daher das Regierungs- beziehungsweise Koalitionspotential von Parteien. Danach werden nur jene Parteien gewertet, bei denen es vorstellbar ist, dass sie derzeit oder zukünftig an der Regierung beteiligt sein könnten. Anti-System Parteien oder Parteien, die nicht regierungsorientiert agieren, werden somit zunächst nicht gezählt.

Für den afrikanischen Kontext bietet diese Differenzierung einen relevanten Vorzug. So können im Rahmen des Konsolidierungsbegriffs fortan Demokratie, Demokratisierung und nicht konsolidierte politische Systeme 35 drei formaldemokratische Staatengruppen unterschieden werden: Jene wenigen Staaten, die sich im langwierigen Prozess der positiven Konsolidierung befinden; ferner Staaten die zumindest eine negative Konsolidierung erleben; und eine dritte Gruppe, deren liberalstaatliche Ordnungen von der Erosion oder dem Zusammenbruch bedroht sind (vgl.

Der Catch-all Party verwendet. Klaus von Beyme erachtet diesen Zeitpunkt zumindest für Deutschland als zu früh und "pseudoexakt" (1997a: 369). Um Elitenparteien in Afrika zu finden, muss in die Kolonialzeit zurückgegangen werden, als in zahlreichen Staaten Strukturen und Partizipationsschranken bestanden, die diesen Parteityp begünstigten. Eine Ausnahme stellte bereits früh der Senegal dar, in Theorien der Parteienforschung im Überblick 49 afrikanischen Staaten die mediale Durchdringung der Gesellschaft.

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