Praxis der Umfrageforschung by Rolf Porst (auth.)

By Rolf Porst (auth.)

Das Buch soll ein praxisnaher Leitfaden für die Erhebung und Auswertung sozialwissenschaftlicher Umfragedaten sein.
Am Beispiel des ALLBUS, eines etablierten und weit verbreiteten Forschungsprogramms der empirischen Sozialforschung sowie seiner der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglichen Daten und Forschungsergebnisse werden Möglichkeiten und Probleme der empirischen Umfrageforschung vorgestellt und diskutiert. Allerdings geht das Buch in seinem Anspruch weit über den ALLBUS hinaus - nicht der ALLBUS ist das Thema des Buches, sondern die Umfrageforschung.
Das Buch wendet sich in erster Linie an StudentInnen, an jüngere und solche SozialforscherInnen, die mit Verfahren, Methoden und Problemen der Umfrageforschung nur wenig oder überhaupt nicht vertraut sind.

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6 der Hermeneutik und der Literaturtheorie mit denen der empirischen Forschung verbindet. Es hat mich gefreut, daß die Herausgeber bereit waren, das Buch in die Reihe "Konzeption Empirische Literaturwissenschaft" aufzunehmen. Erkenntlich bin ich ihnen auch für ihre kritische Durchsicht des Manuskriptes.

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Schwierige oder heikle Fragen sollten eher am Ende der Befragung gestellt werden, damit der Schaden im Falle eines durch die Frage bedingten InterviewAbbruches38 begrenzt bleibt. Besondere Aufmerksamkeit ist in der methodischen Forschung der Frage gewidmet worden, welchen Einfluss die Anordnung von Fragen im Fragebogen auf das Antwortverhalten habe. Dass vorausgehende Fragen die Antworten auf nachfolgende beeinflussen können, gehört zu den Gemeinplätzen der Fragebogenkonstruktion. Solche "Sukzessions-", "Reihenfolge-" oder "Platzierungseffekte" allgemein als ,,Kontexteffekte" bezeichnet - stellen auch für die kognitionspsychologische Forschung einen Schwerpunkt dar.

Mitnichten. Vielmehr tragen Ratschläge und Formulierungen der zitierten Art eher zur Aufrechterhaltung der irrigen Meinung bei, dass die Fragebogengestaltung eine auf individueller Erfahrung basierende "Kunstlehre" sei -der Begriff ist entnommen aus dem Buch von Payne (1951) "The Art of Asking Questions". a. a. 1995: 312) erscheint allerdings nicht mehr (zumindest nicht mehr ganz) angemessen. ) Anfang der Achtziger Jahre systematische Versuche begonnen, Fragebogengestaltung als integrierten Bestandteil eines theoretischen Konzepts der Befragung zu verstehen.

In Variante C passiert genau das Gegenteil: durch die explizite Inklusion von Weizsäckers in die CDU ("seit mehr als 20 Jahren angehört") geht dessen Reputation und Integrität in die Bewertung der Partei mit ein und wirkt sich deutlich positiv aus. Folgerichtig liegt der Mittelwert der Variante B ohne einschlägige, kontextgebundene Vorfrage zwischen den Werten für Inklusion und Exklusion. 6 Befragungshilfen, Filter, Layout Kommen wir zum Ende des Abschnittes über Fragebogenerstellung, und schließen wir mit einigen wenigen Überlegungen zu Befragungshilfen, Filtern und Layout: Befragungshilfen unterstützen die Arbeit des Interviewers, indem sie der Befragungsperson Informationen optisch präsentieren, die ohne entsprechende Präsentation nicht oder nur schlecht zu verarbeiten wären: lange Itemlisten, Skalen, Bilder, Skizzen etc.

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