Selbstverstärkende Dynamiken in Netzwerken: by Markus Burger

By Markus Burger

​Interorganisationalen Netzwerken wird nachgesagt, eine besonders versatile wirtschaftliche Organisationsform zu sein. Erst in jüngster Zeit finden sich Studien, die belegen, dass es auch in Netzwerken – bzw. allgemeiner: in Interorganisationsbeziehungen – zu strukturellen Beharrungstendenzen kommt. Diese Arbeit untersucht, inwiefern die noch junge Theorie der interorganisationale Pfadabhängigkeit derlei Rigiditäten erklären kann. Dafür werden vier Fallstudien von Verteilungspraktiken von Kooperationserfolgen in der opto-elektronischen Industrie untersucht. Im Ergebnis wird gezeigt, dass Netzwerkrigidität durch selbstverstärkende Koordinations- und Komplementaritätseffekte entstehen kann.

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Der zweite wesentliche Unterschied zwischen der vorliegenden Arbeit und der von Ness ist, dass in dieser Studie explizit eine Mehr-Ebenen-Analyse durchgeführt werden soll. Ness untersucht drei unterschiedliche Dyaden, überprüft aber nicht, ob deren Einbettung in verschiedene Netzwerke einen Effekt hat. Ness selbst weist in seinem Forschungsausblick darauf hin, dass diese Netzwerkperspektive wünschenswert wäre (2009, S. 478). 2. ENTWICKLUNGSVERLÄUFE VON ALLOKATIONSPRAKTIKEN 43 Der dritte Unterschied ist, dass diese Dissertation kein ausschließlich induktives Vorgehen bei der Theorieentwicklung an den Tag legen wird.

Konkurrenzvorteile der Netzwerkunternehmungen erfolgt“ (Sydow 2010a, S. 397). Eine Schwierigkeit solcher Verteilungsprinzipien ist, dass sie genaue Informationen über ihre jeweilige Verteilungsgrundlage benötigen. Für die „equity rule“ von Jap (2001) müsste etwa exakt bekannt sein, welche Ressourcen die einzelnen Kooperationsmitglieder in die Zusammenarbeit einbringen. Diese Informationen sind aber oft schwer messbar oder unsicher. Kraege erkennt dies, wenn er schreibt: „Diese Aufteilung hat sich an den Erfolgsbeiträgen der Partner zu orientieren, die jedoch selbst in ihrer absoluten Höhe nur schwer messbar sind“ (1997, S.

21) und dabei insbesondere das Teilgebiet der Verhandlungstheorie. Sie wurde von John Nash (1950) begründet und von Ariel Rubinstein (1982) wesentlich weiterentwickelt. Im folgenden Abschnitt sollen die zu Grunde liegenden Annahmen der Verhandlungstheorie, ihre Grundbegriffe, das Grundmodell, Erweiterungen des Grundmodells und Limitierungen vorgestellt werden. Wie alle ökonomischen Theorien basiert die Verhandlungstheorie auf den klassischen, idealisierenden rational-ökonomischen Annahmen. ) we idealize the bargaining problem by assuming that the two individuals are highly rational, that each can accurately compare his desires for various things, that they are equal in bargaining skill, and that each has full knowledge of the tastes and preferences of the other“ (1950, S.

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