Soziale und technische Wirtschaftsführung in Amerika: by Professor Dr.-Ing. W. Müller (auth.)

By Professor Dr.-Ing. W. Müller (auth.)

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Expressive Ungleichheit: Zur Soziologie der Lebensstile

Mit diesem Bueh versuehe ieh die Diskussion uber eine teils verges sene, teils erst wie der in Ansatzen neu entdeekte size sozialer Ungleichheit zu beleben. Sie er streekt sich teilweise "quer" zur vertikal fixierten Sehichtungstheorie und verbindet so ziologisehe Mikro- und Makrotheorie, Sozialpsyehologie und Soziologie sowie ver sehiedene "Bindestrichsoziologien.

Auf den ersten Blick: Wie Medieninhalte wahrgenommen und rezipiert werden

​Die nachwachsenden Generationen lernen Mediennutzung heute vorrangig im Umgang mit Internetangeboten. Sind sie deshalb für die Printmedien - zumal die Zeitung - verloren? Umgekehrt gefragt: Wie sollte sich das Zeitungsangebot verändern, damit es für künftige Generationen attraktiv wird? Von den Antworten auf solche Fragen hängt es im Wesentlichen ab, ob die Zeitungen die nächsten Jahrzehnte überleben werden.

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In den besten Gießereien ist dazu für reichlichen Raum mit breiten, frei gehaltenen Gängen gesorgt, wodurch. einmal die Übersichtlichkeit gewinnt und sodann der Verkehr mit den Arbeitsplätzen sich leichter gestaltet. Maschinen. Wie wir später sehen werden, sind die Löhne der Arbeiter sehr hoch im Verhältnis zu den deutschen Löhnen. Nun ist zwar der amerikanische Markt durch Prohibitivzölle gegen die ausländische Konkurrenz geschützt, so daß die Preise entsprechend hochgehalten werden können. Trotzdem sucht der Fabrikant die Preise dadurch herabzudrücken, daß er die menschliche Arbeitskraft möglichst ausschaltet und an ihre Stelle die mechanische setzt.

So sind die Deutschen am leichtesten zu organisieren, die Engländer weniger leicht und die Amerikaner am schwersten wegen mangelnden Interesses. Als Former wirken meist Neger, Italiener und Polen, alles Leute, die nicht kämpfen wollen, keine prinzipielle Einstelllmg zu ökonomischen Fragen haben und daher schlecht zu organisieren sind. Schotten sind wieder spröder als Engländer, und auch die Schweden sind schwierig zu erfassen. Es besteht auch ein Unterschied, ob die Leute frisch vom Schiff kommen oder bereits einige Zeit im Lande gearbeitet haben; erstere sind natürlich leichter als Mitglieder zu gewinnen, während die letzteren in den Fabriken bessere Bedingungen Arbeiterorganisationen.

Die Lehrlinge sollen in allen Zweigen des Gewerbes unterwiesen werden. Lehrlinge, die innerhalb der ersten 6 Monate keine Eignung zeigen, sind auszuscheiden. Nach Ablauf des 4. Jahres erhalten die Lehrlinge den Mindestlohn der Gesellen. Jahre lang mit je mindestens 300 Tagen lernen und auf keinen Fall den Dienst ohne gerechte und genügende Ursache verlassen. Der Lohn für die ersten 6 Monate ist in das Ermessen des Arbeitgebers gestellt, am Ende soll er jedoch 35 Cents pro Stunde betragen und alle 6 Monate um 7 Y2 Cents pro Stunde steigen.

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