Teheran: Eine stadtgeographische Studie by Univ.-Prof. Dr. Martin Seger (auth.)

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Expressive Ungleichheit: Zur Soziologie der Lebensstile

Mit diesem Bueh versuehe ieh die Diskussion uber eine teils verges sene, teils erst wie der in Ansatzen neu entdeekte measurement sozialer Ungleichheit zu beleben. Sie er streekt sich teilweise "quer" zur vertikal fixierten Sehichtungstheorie und verbindet so ziologisehe Mikro- und Makrotheorie, Sozialpsyehologie und Soziologie sowie ver sehiedene "Bindestrichsoziologien.

Auf den ersten Blick: Wie Medieninhalte wahrgenommen und rezipiert werden

​Die nachwachsenden Generationen lernen Mediennutzung heute vorrangig im Umgang mit Internetangeboten. Sind sie deshalb für die Printmedien - zumal die Zeitung - verloren? Umgekehrt gefragt: Wie sollte sich das Zeitungsangebot verändern, damit es für künftige Generationen attraktiv wird? Von den Antworten auf solche Fragen hängt es im Wesentlichen ab, ob die Zeitungen die nächsten Jahrzehnte überleben werden.

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H. ab den zwanziger Jahren entstand. Als Typ löst er die althergebrachten Formen der geschlossenen Bebauung ab. In zeitlich und räumlich verschiedenen Varianten ist er im gesamten jüngeren Stadtgebiet zu beobachten. Dabei ändert sich vielfach auch die soziale und besitzrechtliche Grundstruktur des herkömmlichen Wohnens, in der ein Haus in der Regel von einer Familie, der Großfamilie, u. U. mit deren Personal, bewohnt wurde. Mit dem verstärkten Zuzug zur Stadt, mit der Existenz einer in der Stadt bislang nicht durch Verwandte etc.

Der maximale Abstand in der Schreibkundigkeit besteht zwischen der männlichen Bevölkerung Teherans und der Bevölkerung des dörfischen Umlandes. Die Distanz zwischen diesen Gruppen ist bei alten Menschen etwa gleich groß wie bei den zur Zeit der Zählung etwa Dreißigjährigen, nämlich etwa 35 {)/o: liegen die Alphabetisierungsraten bei den über 65jährigen bei 42 Ofo und 7 Ofo für die genannten Bevölkerungsgruppen, so sind sie bei den Dreißigjährigen auf 50 Ofo und 18 Ofo angestiegen. Vergleicht man die Kurve der Teheraner und der Umlandbevölkerung (beide männlich und weiblich), so ist die Alphabetisierungsdistanz bei den (1966) Dreißigjährigen am größten.

Aber auch im Vergleich mit dem Altersaufbau von Teheran 1956, dessen wesentlich steilere Pyramide Ausdruck einer langsamer wachsenden Bevölkerung ist, zeigt sich die Verjüngung der Bevölkerung deutlich. Personen ln 1000 nicht fn Teheran geborene~ Abb. 10: Zugewanderte im Altersaufbau der Bevölkerung Teherans Daten: Census 1966 28 2. BAULICHE STRUKTUR UND FLXCHENNUTZUNG14) Wer sich in einer zunächst fremden und wissenschaftlich noch wenig durchforschten Stadt mit einer geographischen Analyse versucht, muß zunächst den dafür nötigen überblick.

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