Tuberkulose-Jahrbuch 1950/51 by Dr. Franz Ickert

By Dr. Franz Ickert

Die letzte Übersicht über den Stand der Tuberkulose und die Tuberkulose­ bekämpfung in Deutschland ist in dem Jahresbericht des damaligen Reichs­ Tuberkulose-Ausschusses 1941/42 erschienen. Seitdem sind nur verstreut sta­ tistische Berichte über das Tuberkulose-Geschehen in Deutschland veröffentlicht worden. Das neue Deutsche Zentralkomitee hat alsbald nach seiner Gründung begonnen, die Berichte aus den Ländern der amerikanischen, britischen und französischen sector und aus den Westsektoren von Berlin für einen neuen Jahres­ bericht zu sammeln. Nun haben schon in den letzten Kriegsjahren die Be­ völkerungsverschiebungen namentlich in den großen Städten jede Statistik höchst unsicher gemacht, aber auch nach dem Kriege sind infolge der Verord­ nungen der Besatzungsmächte die Unterlagen über den Stand der Tuberkulose und über die Tuberkulosebekämpfung in zahlreicher Hinsicht varied geworden, so daß sie nur schwer miteinander vergleichbar sind. Zudem fehlen für die neuen Raumbezirke der Länder die statistischen Zahlen aus der Zeit vor 1945. Vor allem aber haben die Zerstörungen des Krieges die Unterlagen lückenhaft gemacht und vielerorts vernichtet. Die Geschäftsstelle des Deutschen Zentralkomitees hat versucht, alle diese Lücken so intestine wie möglich zu schließen und den Anschluß an den Beginn der Tuberkulose-Statistik in den neuen Ländern herzustellen. In dem vorliegenden . Jahresbericht ist alles zusammengestellt, soweit es erreich­ bar battle. Wir hoffen, damit einen gewiß nicht vollständigen, aber doch ersten Ausgangspunkt namentlich für die jüngeren Kollegen geschaffen zu haben. Freilich kann jedem, der tiefer in die Probleme der Tuberkulosestatistik ein­ dringen will, das Studium der alten Zusammenstellungen der ersten three Jahrzehnte des Jahrhunderts nur dringend empfohlen werden.

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Erhältlich. o. Arbeitsausschuß für Desinfektion bei Tuberkulose. Vorsitzender: Prof. Dr. SCHLOSSBERGER, Frankfurt a. , Hyg. Iustitut. In den Sitzungen des Arbeitsausschusses vom 26. 11. 6. und 9. 1951 sind folgende Probleme erörtert worden: 1. Desinfektionsmittel bei Tuberkulose. Nach Prof. Dr. HEICKEN, Berlin, gibt es kein Universal-Desinfektionsmittel bei Tuberkulose. Chloramin erfüllt die meisten Bedingungen, aber auch mit Einschränkungen. Nicht zu starke Säuren und starke Lösungen wirken optimal desinfizierend.

2 Land Entnommen aus: Stat. Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1952, S. 12ff. Tabelle 1. Wohnbevälkerung 1 (in 1000). 42 Übersichten über die Tuberkulosebekämpfung im Bundesgebiet u. in Berlin-Westsektoren. Tabelle 2. Die Heimatvertriebenen im Bundesgebiet (Stand am 1. 1950) Entnommen aus: Wirtschaft und Statistik, H. 2, S. 289 (1950). % der Gesamt- Land Schleswig-Holstein . Niedersachsen . . Bayern . . . Hamburg . . . N ordrhein -Westfalen Bremen . . . bevölkerung Land 34,3 26,6 20,9 6,4 9,5 7,4 Hessen .

Die Frage, ob Ölkühlung die Zeichenschärfe beeinflußt, wird von den Ingenieuren dahin beantwortet, daß Luftkühlung und (Jlkühlung im praktischen Ergebnis gleichen Effekt haben. Bei der Ölkühlung ergibt sich zwar beim Durchgang der Röntgenstrahlen durch das an der Röhrenwand liegende Ölvolumen ein geringer Streueffekt ; doch kann nicht behauptet werden, daß die Zeichenschärfe bei einer Ölhaube praktisch schlechter sei als bei einer Haube ohne Öl (Luftkühlung). 5. über die Lebensdauer der Drehanodenröhre gegenüber der Festanodenröhre liegen noch nicht genügend Erfahrungen mit der Drehanodenröhre vor; aber die Drehanodenröhre braucht, wie befürchtet wird, nicht durch den Transport zu leiden, wenn sie ordnungsgemäß in geeigneten Behältern, senkrecht aufgehängt, mitgeführt wird.

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